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BLAULICHT vom 19. Juli 2012

Das sifa-Blaulicht dokumentiert exklusiv Fälle von Kriminalität und Gewalt sowie deren Behandlung durch Gerichte und Behörden.

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Sie behaupteten, es kämen «an Leib und Leben Bedrohte»
Sonntags-Idylle

Von Ulrich Schlüer, Geschäftsleiter sifa

Es ist später Sonntagnachmittag. Von mehrtägigem Auslandaufenthalt zurückkommend, die Wagentür öffnend, vernimmt man aus der Nachbarschaft barbarisches Gebrüll.

Es tönt, als wäre ein Gladiatorenkampf im Gang. Herkunft des tierischen Geschreis: Die Asylantenunterkunft. Die spielen wohl etwas lautstark Fussball, denkt man sich.

Massive Schlägerei
Da kommt eine junge, recht hübsche Frau angerannt. Sie spricht nur gebrochen Deutsch, ergreift mich am Arm: «Zu Hilfe!» ruft sie. «Mein Mann! Kinder!» ruft sie weiter, mich am Arm in Richtung des sich laufend verstärkenden Urwaldgebrülls zerrend.

«Was ist los?» kann man noch fragen. Sie reisst nur am Arm. Deutsch scheint sie kaum zu verstehen. Das Wort «Schlägerei» ist immerhin verständlich.

So hält man Nachschau: Tatsächlich! Eine massive Schlägerei ist im Gang. Etwa acht junge Männer sind auf dem Vorplatz vor der örtlichen Asylantenunterkunft brüllend in eine massiv geführte Prügelei verwickelt. Zunächst zwei, dann zwei weitere verschwinden ins Asylanten-Haus. Die verbleibenden vier scheinen zum finalen Endkampf entschlossen. Sie bewaffnen sich: Mit Pickel, Schaufel, Brechstangen – Materialien vom benachbarten Werkplatz eines Baugeschäfts. Buchstäblich wie Tiere gehen sie aufeinander los.

Vom Balkon der Asylunterkunft schreien weitere «Flüchtlinge», darunter zwei oder drei Kinder. Da stürzt plötzlich eine Frau mit rosa Kopftuch gellend schreiend aus dem Haus – zuerst auf die handfest Kämpfenden zu, dann, als sie die junge Frau an meiner Seite erblickt, werden wir Zielpunkt ihres zeternden Kampfgeschreis. Aus etwa fünf Metern Entfernung beschimpft sie in mir nicht verständlicher Sprache gellend die junge, sich an meinen Arm klammernde Frau.

Drohung mit der Polizei
Das Handgemenge nimmt immer bedrohlichere Formen an. Einer der Schläger ist offensichtlich der Mann oder Freund der jungen Frau an meinem Arm. Diese schreit – tatsachengerecht – es sei bereits die Polizei alarmiert worden. Sie schreit mehrmals. Das lässt die Prügler langsam erlahmen.

Tatsächlich wurde die Notruf-Zentrale der Kapo Zürich benachrichtigt. Diese behandelt den «Fall Flaach» allerdings als Bagatell-Fall. Solches komme laufend vor. Da einzugreifen, bringe wenig. Der Frust, dass polizeiliches Eingreifen ohnehin keine Konsequenzen hat, wird überdeutlich.

Die «Flaacher Kunden» scheinen der Polizei immerhin bekannt zu sein. Man wolle, erhält man zur Auskunft, schauen, ob man im Lauf des Abends eine Patrouille vorbeischicken könne. Ob das geschehen ist, entzieht sich unserer Kenntnis.

Handfester Kampf um Kinder
Der Anlass des – aus Polizeisicht banalen – Geschehens? Ich kenne bloss die Version der jungen Frau, die mich unablässig am Arm festhält und dringend bittet, auf keinen Fall wegzugehen. Sie sei, wird einigermassen verständlich, schweizerisch-türkische Doppelbürgerin – sie kann aber nur gebrochen Deutsch, obwohl sie, wie sie noch hervorbringt, in der Schweiz geboren und aufgewachsen sei.

Einer der Schläger sei ihr Mann. Nachfrage ergibt: Ihr Freund. Die zwei oder drei Kinder, die hinter den brüllenden Anfeuerern auf dem Balkon hervorgucken, seien Kinder ihres Freundes. Und die schreiende Frau im rosa Kopftuch sei früher die Gattin ihres Freundes gewesen. Sie sei die Mutter der Kinder. Die Ehe sei aber geschieden, behauptet sie. Doch ihr Freund besitze ein Besuchsrecht. Jedes Mal, wenn er es wahrnehmen wolle, gäbe es Streit, gäbe es Schlägerei.

Tatsächlich war die Asylanten-Sonntagsidylle mit der an den Urwald gemahnenden Schlägerei nicht die erste dieser Art. Aus der Nachbarschaft sind längst massive Klagen laut geworden.

Weil es immer wieder zu Schlägereien käme, sagt die junge Frau, lasse sich ihr Mann bzw. Freund, wenn er seine Kinder für Ausflüge abholen wolle, immer von «Verstärkung» begleiten. Ob ihr Freund denn auch Türke sei – darüber schwieg die junge Frau. Sie sagt nur, die anderen, die offenbar – wirklich sicher ist das nie – in den Wohnungen der Asylantenunterkunft leben und massiv in die Keilerei mit dem Freund der jungen, schweizerischen Türkin und dessen Anhang verwickelt waren, seien Palästinenser.

Der Ruf, die Polizei sei alarmiert, hat die Schläger mit der Zeit immerhin einhalten lassen. Die angeblichen Palästinenser ziehen sich in die Asylantenunterkunft zurück. Der «Freund» in sein Auto. Wenig später verlässt er mit Anhang und Freundin – aber offenbar ohne Kinder – das Schlachtfeld.

Was tun?
Was soll eine Gemeinde unternehmen, wenn die Polizei solches Geschehen achselzuckend als hinzunehmende «Sonntags-Idylle» einstuft? Soll sie die wie Tiere aufeinander losgehenden Kämpfer anfeuern, bis einer dem andern mit der zum Einsatz gebrachten Schaufel den Schädel spaltet? Damit dann wenigstens einer weniger hier sein Unwesen treibt?

Was, wenn anwesende Kinder anlässlich solcher Auseinandersetzung verletzt würden?

Man kündigte der Gemeinde seinerzeit «Flüchtlinge» an, angeblich «an Leib und Leben gefährdete Menschen». Tatsächlich kam Abschaum. Elendes Schlägerpack! Die Gemeinde soll sich an den wie Tiere Herumbrüllenden erfreuen, als sei dies die ihr verordnete Sonntags-Idylle…

Warum werden Palästinenser überhaupt als Asylanten aufgenommen? Die haben doch ein Autonomiegebiet! Dort sind sie doch nicht im geringsten verfolgt! Sie sind weder als Asylbewerber noch als «vorläufig Aufzunehmende» zu akzeptieren! Fort mit dem Pack! Die Ausschaffungsinitiative wurde von Volk und Ständen zum verbindlichen Beschluss erhoben! Frau Simonetta Sommaruga, vom Steuerzahler reichlich besoldete Justizministerin, verweigert die Umsetzung dieser Initiative. Und die Bundesrats-Mehrheit stützt sie.

Die Schweiz: Ein einziges Bettwil!
Eine unmissverständliche Ankündigung ist überfällig: Solange der Bundesrat die Umsetzung der Ausschaffungsinitiative verweigert, sollen solche Schläger, wie sie Flaach zum wiederholten Mal eine «Sonntags-Idylle» beschert haben, endlich in einen Bus gepackt und nach Bern verfrachtet werden. Dorthin, wo jene Bundesrätin wohnt, welche die Nicht-Umsetzung der Ausschaffungs-initiative zu verantworten hat. Die so netten, sich so oft herumprügelnden Kerle sollen ihr persönlich übergeben werden, ins Haus, in dem sie wohnt. Auf dass sie einmal in den Genuss gleicher «Sonntags-Idylle» kommt, wie ihr verfassungswidriges Nichtstun es unzähligen Gemeinden in der Schweiz laufend beschert.

Die Schweiz muss ein einziges «Bettwil» werden. Wenn illegale Einwanderer hier wie Tiere aufeinander losgehen, dann sollen jene Bundesräte, welche mit der Nicht-Umsetzung der Ausschaffungsinitiative laufend die Verfassung brechen, ganz persönlich in den Genuss jenes «Sonntags-Sports» gelangen, welchen der laufende Verfassungsbruch dieser Regierungsmitglieder zahllosen Gemeinden und ihren friedlichen Bürgern fortwährend zumutet.

Ulrich Schlüer

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